Frau Brüllen möchte heute wieder wissen, was wir so machen. Also los:
Um 5:30 Uhr klingelt mein Wecker und gegen 5:45 Uhr schaffe ich es dann tatsächlich aufzustehen. Die erste Aufgabe des Tages besteht darin, dass Marie um 6:40 Uhr pünktlich das Haus verlässt. Anschließend gehe ich ins Bad und wenn alles gut läuft, reicht die Zeit noch für einen Kaffee und die Zeitung. Um 7:45 Uhr muss ich dann los.
Um 12:30 Uhr mache ich Feierabend. Heute hänge ich noch eine kleine Einkaufsrunde dran und bin um 13:15 Uhr zu Hause. Nachdem auch Marie aus der Schule zurück ist essen wir Mittag. Danach heißt es für mich in der Küche wieder klar Schiff machen und Marie erledigt ihre Hausaufgaben. Deutsch, ein Plakat über die Strandkrabbe für Erdkunde und Englisch. Puh, ich bin froh, dass sie so motiviert ist heute alles zu machen, so haben wir nun bis Mittwoch frei – Faschingsferien.
Da Marie heute Abend auf den Maskenball ihrer Schule geht, steht nun die Kostümanprobe auf dem Plan. Ich lege nebenbei Wäsche zusammen. Zum Kaffee gibt es heute jahreszeitengerecht „Kräppel“ – wie man hier im Odenwald sagt. Anschließend wird das ausgewählte Hexenkostüm noch durch Assesoires und Schminke vollendet und um 16.40 Uhr wird Marie von einer Freundin zum Maskenball abgeholt.
Markus und ich nutzen die Zeit um uns in der Stadt in einem Bettengeschäft umzusehen. Final fündig sind wir noch nicht geworden, aber es gab ein paar neue Erkenntnisse. Zurück zu Hause gibt es Abendessen. Anschließend vertrödele ich noch ein bisschen Zeit vor dem PC, bis ich noch mal los muss, da ich das Abholtaxi vom Maskenball bin.

Nachdem ich mich todesmutig in die Maskenballlocation gestürzt, die Kinder, die ich mitnehmen sollte aus der Masse herausgefiltert, eine Heimfahrt mit unendlich viel Gegickel überstanden und alle Kinder auf ihre Häuser verteilt habe, gönne ich mir nun ein Gläschen Wein und eine Tüte Chips und lasse den Abend ausklingen.
Danke, dass ihr bis hier hin durchgehalten habt, ich wünsche euch noch einen schönen Restabend.
















